WKÖ-Mahrer und Robert Kratky präsentierten neue Lehrlingsinitiative für Österreich

Zahl der Lehrlinge auch 2019 gestiegen

„Wer die Lehre stärken will, muss neue Wege gehen. Deshalb starten wir 2020 mit einer Lehrlingsinitiative, die so unkonventionell und innovativ wie Österreichs Jugend und so direkt wie Robert Kratky sein wird“, so Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) bei der Präsentation vor Journalisten und Stakeholder der Bildungsbranche. „Die Lehre ist ein wichtiges Fundament für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Gemeinsam mit Robert Kratky wollen wir ganz Österreich vom hohen Stellenwert unserer Lehrlingsausbildung überzeugen.“

„Es ist an der Zeit zu zeigen, dass es nicht nur einen Weg zum Erfolg gibt, sondern unendlich viele. In allen Sparten – in allen Berufen. Wir sollten Lehrberufen wieder den Respekt entgegenbringen, den sie mehr als verdient haben“, so Robert Kratky, Gesicht und Stimme der Initiative.

Das Video zum Kick-off der neuen Initiative ist ab Donnerstag, 6.00 Uhr unter schaffenwir.wko.at/lehre bzw über die Social-Media-Kanäle der Wirtschaftskammer zu sehen. In den nächsten Monaten werden laufend neue Videos mit Robert Kratky und heimischen Lehrlingen über Social Media veröffentlicht, die den Alltag, die Herausforderungen und die Leistungen heimischer Lehrlinge zeigen.

2019 österreichweit mehr Lehrlinge – Trend hält an

Mahrer stellte auch die Lehrlingsstatistik 2019 vor. Die Zahl der Lehrlinge in Ausbildungsbetrieben ist mit 101.689 gegenüber 2018 um 2,1 Prozent gestiegen. Um 10,6 Prozent gesunken hingegen ist die Lehrlingszahl in der überbetrieblichen Lehrausbildung. Mahrer: „Mehr Lehrlinge in den Ausbildungsbetrieben und weniger in der überbetrieblichen Lehrlingsausbildung sind gute Nachrichten. Denn das bedeutet, dass die Lehrlinge wieder stärker direkt in den Betrieben ausgebildet werden“. Insgesamt gab es im Vorjahr 109.111 Lehrlinge, das ist ein Anstieg um 1,1 Prozent gegenüber 2018.

Den größten Zuwachs nach Sparten gab es bei Bank und Versicherung (+8,3 Prozent), Information und Consulting (+7,5 Prozent) sowie Industrie (+4,4 Prozent).

Bei den Bundesländern wies Niederösterreich mit plus 4,1 Prozent vor dem Burgenland (+2,3 Prozent) und Wien (+1,5 Prozent) das größte Wachstum auf.

Quelle: Sonja Horner Wirtschaftskammer Österreich Sprecherin des Präsidenten / ots  //  Fotocredit: WKÖ/DMC  //  Videocredit: Wirtschaftskammer Österreich

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